Demo am 16.09. Barmbek sagt nein: kein Naziladen in der Fuhle
16.09., 10.00 Uhr / Bert-Käempfert-Platz / Kommt zu den Mahnwachen, jeden Di.+Do. 17-19 Uhr, Sa. 11-13 Uhr, Fuhlsbüttler Str. 257
Aufruf +++ Zeit zu handeln: Keinen Raum der AfD +++ jetzt unterschreiben

Am Sonnabend, 20.05.2017 demonstrierten über 1500 Menschen but und laut auf der Fuhlsbüttler Straße gegen den Naziladen in Barmbek und Nazistrukturen in Hamburg Nord-Ost. Damit waren mehr als doppelt so viele Teilnehmer_innen vor Ort, wie bei der ersten Demo im März!
Danke noch mal an die Organisatoren dieser gelungenen Aktion und natürlich an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die für eine Super Stimmung gesorgt haben und ein deutliches Zeichen gegen Rechte Strukturen gesetzt haben!

Hier findet Ihr den Redebeitrag des HBgR

 


Demonstration

am Samstag 20.05.2017 um 14.00 UhrBarmbek sagt Nein 20.05.2017gegen den Naziladen in der Fuhlsbüttler Straße!

Wir freuen uns darüber, dass die verschiedensten Gruppen aus dem Stadtteil sich an der Demo beteiligen
und rufen euch dazu auf, zahlreich an der Demonstration teilzunehmen.
Sagt auch euren Freund_innen, Nachbar_innen und Bekannten Bescheid!

Wir sehen uns am 20.05. um 14 Uhr am Bahnhof Barmbek,
Bert-Kaempfert-Platz (Museum der Arbeit)!

Naziladen raus aus dem Viertel!

Euer HBgR
Aufruf der Barmbeker Initiative Gegen Rechts
Antifa 309

No AfD jpg

Ausgerechnet am 1. Mai, dem Tag der weltweit als Tag der ArbeiterInnen- und Gewerkschaftsbewegung gefeiert wird, will die rechtspopulistische AfD auf dem Gänsemarkt eine Kundgebung abhalten. Ihre Interessengemeinschaft AidA (Arbeitnehmer in der AfD) will sich unter dem Motto „“Das neue Rot der Arbeitnehmer ist Blau“ als vermeintlicher Anwalt der sog. Kleinen Leute präsentieren. Obwohl AidA nur eine von drei parteiintern unbedeutenden Interessengemeinschaften ist, welche vorgeben die Anliegen von abhängig Beschäftigten zu vertreten, hat sie großkotzig eine Kundgebung für 2.000 Menschen angemeldet. Wir werden, wie schon in der Vergangenheit bei öffentlichen Auftritten der AfD, den RechtspopulistInnen deutlich zeigen, dass in Hamburg kein Platz für rassistische Hetze und soziale Demagogie ist. Die AfD will um 13.00 Uhr mit ihrer Kundgebung beginnen.


  Unsere Kundgebung: Montag 1. Mai, 12:30 Uhr Jungfernstieg/Neuer Jungfernstieg

  Findet nicht statt.

  vollständiger Aufruf hier

Am 22. und 23. April will die AfD ihren Bundesparteitag im Kölner Hotel Maritim abhalten. Der Ort ist nicht zufällig gewählt: Köln ist spätestens seit den sexualisierten Übergriffen an Silvester 2015/16 und deren rassistischer Deutung zum beliebten Schauplatz für völkische Mobilisierungen geworden. Die AfD bietet sich nun, nach dem Scheitern der Pro-Parteien, als politische Klammer für Mob und Elite an. Dagegen stellt sich seit Anfang des Jahres auf Initiative des Bündnisses „Köln gegen Rechts“ eine große Kampagne auf: Viele Gruppen bereiten sich darauf vor, der AfD den Bundesparteitag zu vermiesen und sich ihr aktiv entgegen zu stellen. Die AfD ist treibende Kraft im aktuellen gesellschaftlichen Rechtsruck geworden – ob mit Interviews, Talkshow-Auftritten, Äußerungen in sozialen Netzwerken oder Reden bei PEGIDA.

Die antifaschistische Kampagne Solidarität statt Hetze ruft daher für den Samstagvormittag zu Blockaden auf. Darüber hinaus wird es vielfältige Aktionen, Demonstrationen, Kundgebungen geben. Zum Beispiel eine Frauen*kette um das Maritim-Hotel. Im Anschluss an die Blockaden soll es eine große antirassistische und antifaschistische Demonstration geben.

Aus Hamburg wird es eine gemeinsame Busanreise zu den verschiedenen Aktionen am Samstag den 22. April geben.

Aktuelle Infos bekommt ihr bei den Infoveranstaltungen und im Folgenden:

Termine:
Infoveranstaltung:
Dienstag, 18.04. Centro Sociale / 19 Uhr

Tickets:
Gibt es in der Buchhandlung im Schanzenviertel und im St. Pauli Fanladen.

Was passiert alles am 22. April?
Wieso blockieren? Zivilen Ungehorsam können wir alle!
Aktuelle News aus Köln
Wer mobilisiert alles nach Köln?
Solidarität statt Hetze
Nationalismus ist keine Alternative! NRW
Aufstehen gegen Rassismus Hamburg und Hamburger Bündnis gegen Recht
Linksjugend [’solid] – nrw
Feministischer Protest gegen den Bundesparteitag der AfD in Köln

Nachfragen zur Busanreise:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kommt mit uns nach Köln!
Tickets für die gemeinsame Busanreise nach Köln gegen den Bundesparteitag der AfD liegen im Schanzenbuchladen und im St. Pauli Fanladen. Schnell hin und Tickets sichern!

"Es ist Zeit für einen Aufschrei
von uns allen. Einen unüberhörbaren, lauten Aufschrei, der bis in den letzten Winkel dieses Landes und der ganzen Welt widerhallt“, fordert die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano und erklärt: „Wehret den Anfängen ist längst überholt! Wir sind mittendrin.“

In dem Moment, als Björn Höcke eine „erinnerungspolitische 180 Grad Wende“ forderte und das Holocaustdenkmal in Berlin als „Denkmal der Schande“ bezeichnete, wurde erneut deutlich, wie weit wir schon mittendrin sind. Mittendrin in einer gefährlichen Entwicklung, in der die Grenzen des Sagbaren immer weiter verschoben werden sollen und die Gewalt gegen Geflüchtete, MigrantInnen, Muslime, Homosexuelle, Linke und Liberale weiter eskaliert.

Als Frauke Petry die Deutschen aufforderte, mehr Kinder zu bekommen, „um das Überleben des eigenen Volkes sicherzustellen“, wurde offenbar, dass ihr Familienkonzept kein Platz für vielfältige Lebensentwürfe hat sondern die Familie als Keimzelle der „Volksgemeinschaft“ gedacht ist.

Als Alexander Gauland gegen den Fußballspieler Boateng hetzte, wurde offenbar, welche rassistische Geisteshaltung in der AfD vertreten wird. Die AfD ist die Partei, die rassistische Vorurteile, die schon lange an den Stammtischen kursierten, nun endgültig mehrheitsfähig machen will.

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Am Sonntag will die Hamburger AfD ihre Kandidaten für die Bundestagswahl
nominieren. Sie will sich aufstellen und bereit machen für einen
Wahlkampf der durch die AfD geprägt sein wird von rassistischer
Propaganda, Law&Order-Rufen und Hass. Stattfinden soll das rechte
Stell-dich-ein in der Elbarkaden-Lounge, deren Betreiber offenbar keine
Probleme damit haben rechten Hetzern wie Ludwig Flocken und Co. ihre
Räume zur Verfügung zu stellen. Wir werden am Sonntag mit einer
Fahrrad-Demo zum Ort des Geschehens fahren und lautstark klar zu machen,
dass wir für eine solidarische Gesellschaft stehen!
Solidarität statt Hetze!

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