Hamburger Abendblatt

G20-Proteste: Über diese sechs Szenen reden jetzt alle
Bisher war in Berichten stets von linken Demonstranten beim G20-Gipfel zu lesen. Ein neuer Bericht bringt nun andere Fakten zu Tage. Während im Innenausschuss des Hamburger Senats die Arbeit der Polizei beim G20-Gipfel aufgearbeitet wird, gibt es nun neue Informationen zu den Demonstrationsteilnehmern. Unter die weitestgehend linken Demonstranten sollen sich auch mindestens zwei rechtsextreme Gruppen gemischt haben.
Dem Nachrichtenportal "Thüringen24" liegen zwei Aussagen von Neonazi-Gruppen vor, die ihre Teilnahme an den G20-Protesten Anfang Juli bestätigen. Die Gruppen haben laut Bericht auch Sympathien für die Ausschreitungen, bei denen Polizisten verletzt wurden.

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Gerrit Bartels

Rolf Peter Sieferles völkisch raunendes Machwerk "Finis Germania" steht nun auch in den Top-Ten der "Spiegel"-Bestsellerliste.
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Diskussionsbeitrag von Bernd Gäbler
Journalisten sind gerne Mahner und Warner. Das dürfen sie auch sein, wenn sie sich dabei nicht dazu verführen lassen, alles, was jetzt ist, nur als Vorstufe für Schlimmeres zu begreifen. Das gilt auch für die Berichte über die in den Bundestag strebende Alternative für Deutschland (AfD). Weil sie immer mit dem sterilen Konstrukt operiert, einem homogenen Volk stünde eine korrupte Elite entgegen, die dieses Volk verrate, ist diese Partei mit dem Begriff „rechtspopulistisch“ richtig charakterisiert. Sie ist anti-pluralistisch und nationalistisch, aber eben keine neofaschistische Bedrohung.

Die AfD setzt auf Ausgrenzung, aber nicht auf Vernichtung. Sogar das Grundrecht auf Asyl hat sie noch in ihrem Programm stehen. Zu ihrem Wesen gehört aber auch, dass sie Brücken baut zu völkischen Positionen. Hier sind die aktivsten Mitglieder heimisch. Deren Kraft braucht die AfD zu jeder innerparteilichen Weichenstellung. Nur im Bündnis mit Björn Höcke konnte Frauke Petry den Parteigründer Bernd Lucke stürzen, nur mit dem Segen Björn Höckes konnte Alexander Gauland die amtierende Parteivorsitzende Frauke Petry auf dem vergangenen Parteitag an den Rand drängen.
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Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) hat mit Empörung und Erschrecken die Vorgänge um das wohl größte Rechtsrock-Konzert an diesem Wochenende im thüringischen Themar verfolgt. Unter dem Schutz von 1000 Polizisten traten auf Einladung offen neofaschistischer Organisatoren Musikgruppen auf, die mit ihren menschenverachtenden Texten und Musikstücken Rassismus und Fremdenfeindlichkeit propagieren und die wie die Gruppe »Stahlgewitter« Verbindungen zum verbotenen Netzwerk »Blood and Honor« haben. Dieses Konzert wurde zu einem Anziehungspunkt für Neonazis nicht nur aus Thüringen, sondern aus Deutschland und dem europäischen Ausland.
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Treffen sich 6.000 Neonazis und dürfen ungehindert feiern. So geschehen in der thüringischen Kleinstadt Themar am Wochenende, nahezu unbemerkt von der großen Politik. Und so geschehen genau eine Woche nach dem G20-Gipfel in Hamburg, der eine in jüngster Zeit beispiellose Hetze gegen Linksradikale nach sich zog.

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